Samstag, 27. Mai 2017
   
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Zu volle Schiffe? Hadag wehrt sich gegen Vorwürfe

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Die Hamburger Reederei Hadag wehrt sich gegen Medienberichte, nach denen die Wasserschutzpolizei am vergangenen Sonntag eine überfüllte Fähre mit 361 statt der maximal erlaubten 250 Passagieren an Bord erwischt hat.


Laut Reederei hatte das automatische Zählsystem an Bord der MS Övelgönne dem Schiffsführer während der gesamten Fahrt angezeigt, dass sich nicht mehr als 250 Fahrgäste an Bord befinden.

Eine Fehlfunktion schließt Unternehmenschefin Gabriele Müller-Remer aus: "Das Zählgerät  wurde zuletzt vor einer Woche, am 10.09.2012, gewartet. Es gibt keine Hinweise auf eine Fehlfunktion." Auch die Beobachtungen des Schiffsführers bestätigten nur eine gut besetzte aber nicht überfüllte Fähre.

Warum die Fahrgastzählung der Wasserschutzpolizei so dermaßen von den Angaben des automatischen Zählsystems abweichen, kann sich die Reederei nicht erklären.

Bis auf Weiteres will die Hadag ihre Fährpassagiere zusätzlich auch per Hand durchzählen.
Kommentare (6)add comment

tonnenstrich said:

tonnenstrich
...
Moin zusammen,
heute ist im HA die gut besetzte ELBMEILE abgebildet. Ich habe mal versucht die Oberdeckspaxe zu zählen. Auf ca. 150 bin ich gekommen. Bleiben ca. 100 für das Hauptdeck. Bei genauerer Betrachtung ist es dort nicht so sehr voll, da noch Sitzplätze frei sind.
Wie wäre es von seiten der HADAG, einmal einen Versuch mit 361 + X Paxe zu machen. Dabei könnte man schon feststellen ob das überhaupt geht, beziehungsweise was noch geht.
Harald.
September 18, 2012

Gerd Scheunemann said:

0
zu volle Fähren
Auch wir haben am 08.09.2012 eine übervolle Fähre (62) zu Feierabendzeit erlebt. Unfassbare Zustände !!! Da muß der Kapitän schon "Blinde Kuh" spielen, um das nicht zu bemerken. Es gibt offensichtlich zu wenig Fähren!
Mehr Arbeitsplätze und mehr Touristen werden gerne genommen, nur will man offensichtlich nicht entsprechend leisten, daß solche Antworten an die Presse geliefert werden. Diese sind unverschämt, weil ganz klar und beweisbar gelogen. Andere Möglichkeit: Die Organisatoren sind überfordert und gehören ausgetauscht. Überhaupt: im HVV ist vieles super - die HADAG Fähren sind allerdings vor Jahren stehen geblieben. Zu wenig Schiffe, keine Klima-Anlagen, zu langwieriges Ein- und Aussteigen. Zu wenig Linien.
Seit Jahren vermisse ich eine Linie, die zumindest am Wochenende von den Landungsbrücken bis Wedel und zurück durchfährt. Für die vielen Spaziergänger am Elbwanderweg könnte man auch noch eine neue Haltestelle einrichten, zwischen Teufelsbrück und Strandweg.

Für die Versorgung von Stoßzeiten liegen doch genug Barkassen rum, die samt Personal stundenweise angeheuert werden könnten. Käme sicher billiger, als untaugliche Presseerklärungen.

Mast und Schotbruch,

Gerd Scheunemann
September 18, 2012

Reeperbahn said:

Reeperbahn
Barkassen ungeeignet
Moin!
Die herumliegenden Barkassen sind aus vielerlei Hinsicht ganz sicher völlig ungeignet, um als Springer in der Linie 62 zu fungieren. Weitere Linien würden nur Sinn machen, wenn es eine Nachfrage gibt. Da ist aber nicht viel, außer vielleicht auf einer Niederelbe-Light-Version, die nicht bis Stadersand reicht, sondern allenfalls bis Schulau/Wedel mit dortigem Umstieg auf die LSF. Kooperationen sind gefragt!
Und neue Schiffe? Zwei sind angekündigt worden, sie werden aber baugleich zu den vorhanden 12 Schiffen des Typs 2000. Keine Innovation also, nur ein Löcherstopfen. Toll wären nicht nur etwas größere Schiffe, sondern auch welche mit umweltfreundlicherem Antrieb, z. B. mit Flüssiggas. Technisch längst kein Problem mehr.
Gruß
Michael
September 22, 2012

Nur ein Linienfahrgast said:

0
Alles einseitige Presse
Moin,

so langsam geht mir das Gesabbel um die HADAG im Linienverkehr gegen den Strich.
Es trifft wieder eines zu: Meckern ist des Deutschen liebstes Kind.
Wem es zu eng ist, der bleibt einfach von Bord.
Zu dem kann ich mich Tonnenstrich nur anschließen.

Langsamen ein- und aussteigen?
Das ist auch typisch deutsch, Rampe betreten, stehen bleiben.
Ein Beispiel Hamburg Landungsbrücken Richtung Finkenwerder:
Ein Blick auf der Rampe nach links (achtern, was es da wohl zu glotzen gibt?), dann ein Blick nach oben, dann der Blick nach innen, laut überlegen und diskutieren, gehen wir hoch oder bleiben wir unten?
Die Gedanken mache mich mir anstandshalber einfach vor dem Betreten der Fähre.
Ein Teil der ersten Fahrgäste bleibt gleich auf dem Niedergang/Treppe stehen, ich will ja Fischmarkt wieder raus so deren Gedanke, damit wird der Fluss weiter behindert.
Ebenfalls nur nicht überlegen ob ich auch die zweite Treppe nach oben nehmen kann, in diesem Fall auch die Backbordseite.
Weist der Schiffsführer freundlich auf den zweiten Nieder/Aufgang hin, hört eh keiner zu.
Wer die Kosten für die Hafenrundfahrt (16,00 – 22,00 € pro Kopf) einsparen möchte, der muss halt Abstriche in Kauf nehmen oder einfach nur mitdenken.

Überfüllt?
Was macht Ihr Meckerer eigentlich mit dem Wagen?
Klar, Ihr wartet und reiht Euch in den Stau ein, schubsen, drängeln ist nicht, warten bis Ihr dran seit.
Warum nicht auch auf den Fähren?
Was erwarten Touries und Medien eigentlich von dem Linienverkehr der HADAG?
Mit der der einfachen Tageskarte oder Gruppenkarte ist alles inclusive?
Die Fähren der Linie 62 und andere sind nichts anderes als vergleichbar mit Bussen oder Bahnen.
Warum sammeln sich die Touries nur bei Sonnenschein und zu fortgeschrittener Stunde ab Mittag?
Es ist ein wenig her, da nahm ein Schiffsführer die Rampe hoch, als er der Meinung war die max. zulässige Fahrgastzahl erreicht zu haben.
Klasse, auch da fielen gleich die Medien über die HADAG her.
Sorgen die Mitarbeiter der Hochbahnwache für einen geregelten Zugang an Bord, dann werden sie anpöbelt und auch schon bespuckt, als sie den Gäste baten auf die nächste Fähre zu warten.

Medien/Boulevardpresse
Wer mich genauer kennt, der weiß, dass ich zu diesen Vertretern ein gespaltenes Verhältnis habe.
Klasse war der Leserbrief, der ungeprüft abgedruckt wurde:
….Fähre Finkenwerder Richtung Landungsbrücken hielt nicht am Fischmarkt......
Dann bin ich Jesus, ich kann über das Wasser gehen, denn über 12 fuhr ich vom Fischmarkt gen Landungsbrücken um die U3 zu besteigen.

Dass der Widerstand gegen die negative Berichterstattung gegen meine/unsere geliebte HADAG nicht ohne Bedeutung war, das zeigt der überraschende Abdruck von Leserbriefen: Breitseite gegen die HADAG vom 02.10.2012.

Im Dezember 2002 hieß es in Olpenitz, Schnellbootfahrer, ihr seid was besonderes.
Kirche und die 2000er sind sicherlich ganz so schnell, dennoch, Ihr seid für und andere etwas GANZ besonderes.
Egal ob an Bord oder rückwärtig.
Vielen Dank für 12 Jahre mit der schönsten Foto- und Filmplattform und natürlich meiner Linie 62, eine Linie, die ich nicht missen möchte.

Klaus Gaeth, Hamburg
Oktober 03, 2012

Reeperbahn said:

Reeperbahn
Marinekameraden
Die beim Einsteigen auf der Rampe verharrenden Personen dürften allesamt ex-Mariner sein, die Front zur Flagge zeigen wollen, aber nicht wissen, wo bei diesen Schiffen die Flagge weht. smilies/grin.gifsmilies/grin.gifsmilies/grin.gif
Oktober 15, 2012

kalleall said:

kalleall
...
Mehr Fähren wäre sicher besser. Aber der Senat klagte schon im letzten Jahr, daß er zu viel zuschießen müsse. Der Bedarf in Stoßzeiten ist sicherlich da. Da könnte alle fünf Minuten eine Fähre auf der 62 fahren - und die wären immer noch voll. Ich bin vor zwei Wochen an einem Sonnentag mit der Fähre nach Finkenwerder, weil ich dort Aufnahmen machen wollte. Und kam auch erst mit der zweiten Fuhre mit. Da war Kontrollpersonal (HVV) auf allen Booten und ich hatte den Eindruck, daß die Fähren eher unterbesetzt losfuhren. Der Senat sollte sich mal überlegen, wie er die Verkehrsströme in Hamburg zukünftig regeln will. Für meinen Begriff ist die Fähre immer noch das gegebene Verkehrsmittel, zumal die Wasserwege und die Infrastruktur ja vorhanden sind. Billiger als der Neubau einer U-Bahn (siehe die Linie in die Hafencity) sind sie allemal. Auch das wäre mit einer Fähre Landungsbrücken - Hafencity viel günstiger zu lösen gewesen.
November 06, 2012

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